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Ein Garten im Entstehen

Geschrieben am 30. November 2015 in „Garten

Park&Garden small gardens

Ich habe den ganzen November genutzt, um mit tatkräftiger Unterstützung meinen Gräsergarten auf Gut Stockseehof soweit anzulegen, dass ich entspannt in die Weihnachtszeit gehen kann.

So gut wie alle Stauden und Gräser sind gepflanzt (bspw. Lampenputzer- und Drachenblutgras, Sedum und Knöterich) und mit Ausnahme einer noch fehlenden Ölweide für das hintere Beet sind auch die Gehölze bereits an ihrem Platz.

Der Garten gewinnt an Form - gut zu erkennen die Kupferfelsenbirne rechts

Ich habe mich vorne rechts für einen Blühhartriegel als Solitärstrauch entschieden, da dieser einen sehr schönen ausladenden Wuchs hat und mit seinen filigranen Zweigen und Blättern zeitlose Eleganz ausstrahlt. Die üppige Blüte im Sommer ist beeindruckend und hält sehr lange an.

Mit Schwiegertochter und Enkelin zur Begutachtung - noch sind die Gefäße unbepflanzt

In dem mittleren Abschnitt, der die zwei Beete durch eine locker bepflanzte Kiesfläche voneinander trennt und später mit zwei modernen lehnenlosen Bänken ausgestattet sein wird, haben wir passend zu der modernen und klaren Anlage drei Formplatanen gepflanzt. Diese sollen die Bänke überragen und im Sommer Schatten bieten, darüber hinaus trennen sie das die zweite Beete wie eine Art luftige Hecke. Im vorderen Beet befinden sich linkerhand zwei Gleditzien. Im Gegensatz zur Kupferfelsenbirne sehr schlanke und hochgewachsene Bäume mit dornigen Zweigen und lichtem Laub. Sie strukturieren das Beet und lenken den Blick, ohne durch einen zu ausladenden Wuchs viel Raum für sich einzunehmen.

Die Grube, die vorne zu sehen ist, wird später ein rechteckiges Wasserbecken aus Beton ausfüllen. Ein schlichter Überlauf mit  Pumpe wird das Wasser in Bewegung halten und so vor dem Umkippen bewahren. Die Wege, die bereits deutlich erkennbar sind, werden übrigens nicht gepflastert, sondern nur mit Kies befüllt und durch Metallschienen vom Beet getrennt. Die grauen Pflanzgefäße werden im Frühjahr mit spanischen Gänseblümchen bepflanzt und in die graue Schale kommt Wasser, auf welchem zur Ausstellung frisch gepflückte Blüten schwimmen. Besucher meines Gartens werden die Idee wiedererkennen. Ich liebe die Möglichkeit, heruntergefallene oder abgebrochene Blüten noch einer zweiten Verwendung zuzuführen.

Die Wege werden nur mit Kies aufgefüllt und nicht gepflastert

Was auf den Bildern nicht zu erkennen ist, aber ungemein viel Arbeit gemacht hat, sind die über 1200 Zwiebeln, die wir eingegraben haben. Hauptsächlich Tulpen und Allium sollen im Frühjahr, wenn die Gräser noch nicht so üppig dastehen, für ein Farb- und Formspektakel sorgen und dann später einfach unter den hochkommenden Gräsern verschwinden. Allerdings hoffe ich durch die frühe Anplanzung all der Gehölze und Stauden, dass der Garten bereits im ersten Jahr eine gewisse Üppigkeit ausstrahlt. Was ja bei Neuanlagen nicht so einfach ist bzw. häufig mit sehr dichter Pflanzung erkauft ist.

Soweit für dieses Jahr aus meinem Gartenprojekt auf Gut Stockseehof - jetzt gehe ich in meine wohlverdiente Weihnachtspause und wünsche euch allen da draußen, dass ihr ebenso alle Projekte für dieses Jahr abschließen und die Festtage in Ruhe genießen könnt.

Eure Fenna Graf

Hier geht es zum ersten Bericht über mein Gartenprojekt auf Gut Stockseehof

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